Besuch der Klasse 9FH im Berufsinformationszentrum

Das Berufsinformationszentrum (BIZ) ist für alle, die vor einer beruflichen Entscheidung stehen oder sich kurz vor dem Schulabschluss befinden, die richtige Anlaufstelle.

Treffpunkt war um 8:00 Uhr vor dem Eingang zum BIZ. Dieses befindet sich bei der Agentur für Arbeit in der Wertachstraße in Augsburg. Begleitet wurde unsere Klasse von unserer Klassenlehrerin.
Gleich nach der Ankunft begrüßte uns Herr Sauer, der für die RWS zuständige BIZ-Mitarbeiter. Er führte uns sogleich in einen Lehrsaal. Dort erfuhren wir, wie die nächsten Stunden ablaufen werden und einige wichtige allgemeine Infos über das Berufsinformationszentrum. Uns wurde erklärt, welchen Zweck diese Einrichtung hat und welche Informationen man dort erhalten kann. Einige Dinge sind mir noch gut in Erinnerung geblieben: Man erhält Informationen über Ausbildung und Studium, über die verschiedenen Berufsbilder und über Weiterbildung und Umschulung. Auch die Arbeitsmarkt-Entwicklung kann man dort gut verfolgen. Dieser Teil im Lehrsaal dauerte etwa 20 Minuten.

Das Internetcenter
Das Internetcenter

Danach ging es in einen anderen Raum. Dorf befinden sich die Internetcenter–PCs des BIZ für Online-Recherchen. Mehrere freundliche Mitarbeiter befanden sich mit uns im Raum und wir erhielten eine qualifizierte Einführung in die Medienvielfalt des Informationszentrums. Entweder man stöberte ein wenig auf der Homepage des BIZ, auf welcher man verschiedene Tests sowie Aufgaben zu den Berufsfeldern absolvieren konnte oder man entschied sich, wie ich, auf der interessanten Internetseite „Planet – Beruf“ zu surfen. Dort erhält man viele Tipps wie z. B. Bewerbungstraining und detaillierte Angaben zu den verschiedenen Ausbildungsberufen. Das gefiel uns sehr. Manche Mitschüler hatten ein paar technische Probleme wie beispielsweise, dass einige Computer abstürzten oder dass die Maus nicht mehr funktionierte. Aber sie blieben nicht alleine. Sofort wurde ihnen vom Personal geholfen und alles lief wieder “wie am Schnürchen“. Unsere neugierigen Fragen wurden auch alle informativ beantwortet. Im Zimmer waren nicht nur wir Schüler, sondern auch Arbeitssuchende, die Infos über offene Stellen suchten.
Wer Interesse hatte, konnte sich darüber hinaus noch die sog. BIZ-Merkblätter mit nach Hause nehmen. Sie geben einen Überblick über die Vielfalt der beruflichen Möglichkeiten.
Nach ca. 2 Stunden war alles vorbei und wir gingen wieder in die Schule zurück. Dort ging der normale Unterricht weiter.
Es war insgesamt ein sehr interessanter Besuch und eine gelungene Abwechslung zum normalen Schulalltag. Dazu hat es uns allen viel Spaß gemacht und wir konnten viele Informationen mitnehmen.

Stefan Plach, 9HF

„Drum´n-Dance“-Projekt

Am 02. Mai 2011 fand an der RWS das „Drum´n-Dance“-Projekt statt. Während eines ganzen Vormittags nahmen über 500 Schüler der Jahrgangsstufen 7-10Z an Trommel- Tanz- oder Kampfsportkursen teil. Zum Abschluss des Projekttages trafen sich allle Teilnehmer und Lehrkräfte Anschließend in der Aula und zeigten, was sie während des Vormittags gelernt hatten. Dabei führte die Capoeira-Kampfsportgruppe „Capoeirada Augsburg“ (www.capoeiragringo.de) vom Sportkreisel Augsburg beeindruckende Schlagtechniken und Saltos vor. Die Tanzgruppe (www.salsaelegante-augsburg.de) bot uns einige heiße lateinamerikanische Tänze. Die riesige Trommelgruppe von über 180(!) RWS-Schülern spielte ein Stück, das auf Anhieb klappte, trotz der Aufregung darüber, dass man das erste Mal auf der Bühne spielte (Trommelschule Augsburg www.letsdrum.de). Fazit: Es war ein fröhlicher Vormittag, an dem man viel Neues kennenlernte!

Workshops Jugendschutzgesetz / Neue Medien

Am Mittwoch, 04.05.2011 fanden bei uns an der RWS Workshops zu den Themen Jugendschutzgesetz und Neue Medien für die Klassen 7B, 7D und 7E statt. Die Klassen durchliefen insgesamt drei Stationen und waren begeistert von dem Programm.

Die 1. Station, geleitet von Herrn Schmid und Frau Rupprecht, beide, sowie auch die anderen Referenten vom Amt für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Augsburg, beschäftigte sich intensiv mit dem Jugendschutzgesetz.

Die Schüler erfuhren realitätsbezogen, was sie dürfen und nicht dürfen. Es wurde beispielsweise zwischen Spielkasinos und Bowling-Zentren unterschieden. Bowlen hat z. B. als Sport keine Altersbegrenzung, jedoch dürfen in der Bowlinganlage von den Jugendlichen unter 18 keine Spielautomaten benutzt werden. Alkoholische Getränke dürfen ab 16 getrunken werden, jedoch betrifft dies nur Wein, Bier, Sekt und Apfelmost. Branntweine (Wodka, Rum, Whiskey, Liköre etc.) hingegen oder branntweinhaltige Lebensmittel (dazu gehört auch die Mon Cheri-Praline) dürfen nur an Personen über 18 abgegeben bzw. verkauft und konsumiert werden. Dies trifft auch für Tabakwaren (Zigaretten, Schnupf-, Kau- und Shishatabak) zu.

An der 2. Station, geleitet von Herrn Faaß, wurde praktisch gearbeitet. Die Schüler liefen auf Laufschildkröten und fuhren mit einer Rauschbrille und einem Cityroller durch einen Parcours.

Dabei hatten sie einige Schwierigkeiten: Pylonen wurden umgefahren, einige stolperten, verloren ihren Roller oder konnten einen Tennisball nicht in einen Korb am Boden werfen. Die Zuschauer hatten einerseits ihren Spaß, erkannten aber auch, dass es unverantwortlich ist, unter Alkoholeinfluss am Straßenverkehr teilzunehmen.

Herr Bachmann leitete die 3. Station. Dort beschäftigten sich die Schüler mit sozialen Netzwerken und deren Möglichkeiten und Gefahren. Dabei wurde näher auf Cybermobbing und Facebook eingegangen. Am Ende wurde dies anschaulich in einem mit Musik untermalten Film von „Childnet International“ gezeigt, der anschließend mit den Schülern besprochen wurde.

Die Veranstaltung ist ein Teil des Comenius-Projekts „A Teenagers‘ Anti-Virus“.

Danke nochmals ganz herzlich an alle Referenten für ihre tolle Leistung!

Kerstin Burkhardt

Workshop „Aufklärung über Gefahren durch soziale Netzwerke“

Am Dienstag, den 03.05.2011 nahmen die Klassen 7AG  und 7C an dem Workshop „Aufklärung über Gefahren durch soziale Netzwerke“ teil, der von der Kriminalhauptkommissarin Christine Bitter geleitet wurde.

Es wurden drei Hauptthemen erörtert: Cybermobbing, Facebook und rechtliche Grenzen beim Downloaden von Dateien aus dem Netz.

Den Schülern wurde anschaulich der Unterschied zwischen Mobbing und Cybermobbing näher gebracht und ihnen wurde nahe gelegt, in sozialen Netzwerken sehr vorsichtig mit der Veröffentlichung von persönlichen Daten umzugehen. Man wisse schließlich nie, wer die Internetpartner wirklich sind. Niemals sollten echte Namen sowie Telefonnummern und Adressen  bekannt gegeben werden. Bei der Vergabe von „Nicknames“ sei ebenfalls Vorsicht geboten. Wer Aufnahmen von sich ins Internet stellt, muss sich darüber im Klaren sein, dass diese manipuliert und missbraucht werden können. Es wurde von Arbeitgebern berichtet, die nur aufgrund von verheerenden Internetauftritten ihre Bewerber ablehnten.

Wer sich Bild-, Musik- oder Videodateien, die urheberrechtlich geschützt sind, aus dem Internet herunterlädt, muss mit strafrechtlichen Konsequenzen und Schadensersatzklagen rechnen.

Auch wurden die Schüler motiviert, bei Mobbing- oder Gewaltsituationen nicht zuzusehen, mitzumachen oder sich darüber zu amüsieren, sondern einzuschreiten und die Polizei zu rufen. Diese könne man auch bei persönlichen Problemen, z.B. im Falle von Cybermobbing oder Schikanen durch soziale Netzwerke, jederzeit aufsuchen.

Die Veranstaltung ist Teil des Comenius-Projekts „A Teenagers‘ Anti-Virus“.

Markus Jaser (7AG),Kerstin Burkhardt, Klaus Fischer

Weihnachtsbasar Basteln und Verkaufen für Kinder in Haiti

Unser erster offizieller Weihnachtsbasar (vergangenes Jahr gab es lediglich eine Weihnachtsaktion) am 24. November 2010 war sehr erfolgreich. Es wurde ein Geldbetrag von 1.172,18 € eingenommen. Das Geld wurde für Kinder in Haiti an die Hilfsorganisation  „Haiti-Kinderhilfe e.V.“ gespendet und wird in Haiti für die Ausbildung von Slum-Kinder, für den Bau eines Waisenhauses, für medizinische Versorgung und ein Patenschaftsprogramm von Kindersklaven, den sogenannten Restavek eingesetzt (näheres sie unter www.Haiti-Kinderhilfe.de).

Die Schüler einer Projektgruppe der 10 MB unter der Leitung von Frau Prinz und Frau Caspari und der Mithilfe einer Schülermutter, Frau Blasaditsch, verkauften am Weihnachtsbasar Kerzen, Weihnachtskarten, Präsente, Geschenkkarten und geschmückte Gegenstände, wie zum Beispiel  Stifte, Notizbücher, Weihnachtsdekoration oder Kalender. Es wirkten außerdem auch mit: die Klassen 9 HD/HE unter Anleitung von Frau Heyne, Herrn Baumer und Herrn Parth.

Am Mittwoch, den 24.11.2010, dem Tag des Elternsprechabends, von 15:00 bis 19:00 Uhr fand der Verkauf statt. Nebenbei wurden auch Lebkuchen und Punsch und Tee für die Käufer angeboten. Die Eltern vieler Schüler waren gekommen, um sich die Basteleien ihrer Kinder anzuschauen und/oder zu kaufen. Auch Schüler, Lehrer weiterer Klassen kauften oder beteiligten sich an Basteleien für die Verkaufsstände: Die unten abgebildeten Motivsteine beispielsweise wurden von der Ganztagesklasse 7AG in einem Projekt mit Frau Nöll gestaltet und fanden reißenden Absatz.

Schon lange vor dem Weihnachtsverkauf trafen sich die Schüler an mehreren Nachmittagen um zu basteln oder zu backen. Dafür danken wir auch den vielen helfenden Händen aus den Klassen 9MC und 10MC.

Zusätzlich wurden fleißig Sachspenden von vielen Firmen und Einzelpersonen gesammelt. Vielen Dank dafür an: Bäckerei Ihle, Balletshofer, Fegro, Metzgerei Reich, Metzgerei Hübl, Edeka, Metzgerei Ottelinger, Imkerei Seitz, Blumen Wirth, Konditorei Schenk, Sirin Backwaren sowie Herrn Szep und Frau Blasaditsch.

Der Weihnachtsbasar war ein wundervoller Beweis dafür, wie schön es sein kann, andere zu unterstützen und dass dies bisweilen sogar großen Spaß und Freude bereiten kann.

Außerdem zeigt es eindeutig, dass nicht alle Menschen das Schicksal anderer mit Gleichgültigkeit sehen. Unsere Mitschüler bewiesen, dass sie etwas bewegen wollen und auch fähig sind, das zu tun. Sie ermöglichen anderen einen ähnlich guten Lebensstand, wie sie ihn selbst haben.

(mit Ergänzungen übernommen nach einem Artikel von Hannah Ipfelkofer, 8AM aus „next“ der Schülerzeitung der RWS)