Erdkunde
Wie viele Nachbarländer hat Deutschland? Welche der folgenden Städte liegt am tiefsten unter dem Meeresspiegel?
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Diese und ähnliche Fragen werden gerne in den beliebten Quizshows gestellt. Nicht nur „normale“ Quizteilnehmer, sondern auch prominente Rater stellen sich gerne diesen Fragen und erzählen die eine oder andere Anekdote aus ihrem Erdkundeunterricht.
Viele unserer Schüler nehmen an Einstellungstests teil und werden dann selbst mit derartigen Fragen konfrontiert, die dem Bereich „Allgemeinwissen“ zugeordnet werden.
Neben dem Fach Erdkunde zählen beispielsweise auch die Fächer Geschichte oder Sozialkunde zu den allgemeinbildenden Fächern an der Wirtschaftsschule.
Die Stundentafel sieht Erdkundeunterricht in den Jahrgangsstufen 7 bis 9 bzw. 7 und 8 vor. In der Zweistufigen Wirtschaftsschule steht Erdkunde nicht mehr auf dem Stundenplan.
In der 7. Klasse werden zwei Stunden pro Woche unterrichtet. In den beiden folgenden Jahrgangsstufen steht eine Stunde in der Woche für das Fach Erdkunde zur Verfügung (H-Zug). Der M-Zug erhält in der 8. Klasse eine zusätzliche Wochenstunde, in der 9. Jahrgangsstufe findet daher kein Erdkundeunterricht mehr statt.
Inhaltlich vermitteln wir nicht nur topographisches Grundwissen, das – wie eingangs erwähnt – durchaus seine Bedeutung hat, sondern die SchĂĽler lernen auch, welche Wechselwirkungen zwischen Mensch und Raum bestehen. Sind unsere Lebensbedingungen natĂĽrlicher Art oder von den Menschen gestaltet? Welche Auswirkungen hat menschliches Handeln auf die Umwelt und auf uns selbst? Antworten auf diese und weitere Fragen werden erarbeitet. Die SchĂĽler erkennen Zusammenhänge und sind in der Lage, verschiedenste Sachverhalte zu beurteilen.
Hierzu mĂĽssen – in der 7. Jahrgangstufe – die nötigen fachlichen Arbeitstechniken (Karten lesen, Bilder auswerten, Grafiken interpretieren und Diagramme erstellen), aber auch ĂĽberfachliche Arbeitstechniken (z. B. Teamarbeit, Kommunikationsregeln) erlernt bzw. gefestigt werden: Techniken, die auch in anderen Fächern und im späteren privaten und beruflichen Leben relevant sind. Zur Informationsbeschaffung und Präsentation von Arbeitsergebnissen stehen die Datenverarbeitungssäle zur VerfĂĽgung, die sowohl ĂĽber Internetzugang als auch ĂĽber die erforderliche Präsentationssoftware verfĂĽgen. Erlernt werden diese Techniken anhand der Lerngebiete Klima und Deutschland als Bestandteil Europas.
In der 8. und 9. Jahrgangsstufe beschäftigen sich die Schüler zunächst mit Europa anhand von ausgewählten Beispielen aus den Bereichen Natur, Kultur, Klima, Landwirtschaft, Industrie, Tourismus und Verkehr. Im Anschluss daran stehen außereuropäische Wirtschaftsräume wie beispielsweise die USA und Japan auf dem Stundenplan.
Selbstverständlich halten – ĂĽber alle Jahrgangsstufen hinweg – auch aktuelle Entwicklungen Einzug ins Klassenzimmer: Globalisierung, Tsunami, Erdbeben, Klimawandel, Klimaschutz, … .
