Online-Schulanfangsgottesdienst 2020 – „Zieh!“

Liebe Schüler/innen, Eltern und Kollegen/innen der Reischleschen Wirtschaftsschule Augsburg!
Ich wünsche Euch/Ihnen allen ein gutes Schuljahr (…auch, wenn Sie nicht mehr zur Schule gehen :-)!

Unter folgendem Link habe ich einen „Online-Schulanfangsgottesdienst 2020“ („Zieh!“) hochgeladen.  

Dieser ist für alle Menschen, die mit unserer Schule in Verbindung stehen.

Die Playlist läuft einfach durch und dauert zirka 27 Minuten.

Liebe Grüße, Gott segne Euch/Sie!

Ihr/Euer Frank Schiller (ev. Religionslehrer)

Einschreibung ab jetzt online

Achtung: Es sind keine Plätze mehr in den zweistufigen zehnten Klassen frei – bitte für 10z nicht mehr anmelden!

Die Schuleinschreibung für 2020/21 ist in diesem Jahr nicht im Sekretariat möglich, sondern wird online durchgeführt. Bitte kommen Sie zur Anmeldung nicht persönlich in unsere Schule! Bitte benutzen Sie unser Online-Formular.

Laden Sie bitte alle notwendigen Unterlagen (Zeugnisse, Geburtsurkunde, ggf. weitere Unterlagen) im Online-Formular hoch; der Datenschutz ist durch die Stadt Augsburg gewährleistet.

Wir melden uns bei Ihnen per EMail oder telefonisch, sobald Ihre Anmeldeunterlagen und Dokumente bei uns eingegangen sind, um Ihnen die Anmeldung zu bestätigen.

Für individuelle Beratungen können Sie uns unter den Rufnummern 0821 324-18200 und 0821 324 18201 von Montag bis Freitag vom 09:00 bis 12:00 Uhr erreichen.

Krankmeldung von Schüler/innen online

Ab März 2020 können Schülerinnen und Schüler der RWS über ein Online-Portal der Stadt Augsburg krank gemeldet werden. Die Daten werden DSGVO-konform verarbeitet, daher ist auch die sichere Übermittlung von ärztlichen Attesten möglich. Bitte benutzen Sie die folgende Website:

https://formular-service.augsburg.de/intelliform/forms/stadt_augsburg/extern/486/extern/486/krankmeldung_rws/index

Dieser Link ist auch über das Menü „Informationen und Formulare“ – „Krankmeldung“ verfügbar.

Verrücktes Wetter!

Wetterkatastrophen unter der Lupe

Was versteht man unter Wirbelstürmen wie Hurrikans und Tornados und anderen lebensgefährlichen Wettererscheinungen wie Lawinen, Windhosen, Wasserhosen, Bergstürzen, Schneestürmen, Überflutungen, … ?

Wir gehen den Ursachen der Wettererscheinungen auf den Grund und zeigen ihre Auswirkungen sowie Schutzmöglichkeiten.

Dazu erstellen wir verschiedene Poster-Schaubilder oder PowerPoint-Präsentationen.

Zielgruppe: Schwerpunkt 8. Klassen

Zeitlicher Umfang: ca. von Oktober bis Januar

Vorraussichtlicher Tag: Mittwoch (nach 6. Stunde)

Unsere Englandfahrt 2019 nach Brighton

Unsere Englandfahrt vom 18.05.2019 – 24.05.2019

Dieses Jahr fuhren aus allen 9. Klassen 54 Schüler/innen und 5 Lehrer von der RWS nach Brighton, eine Hafenstadt an der Südküste von England. Für die Woche hatten wir einen geregelten Tagesablauf, sodass wir die Möglichkeit hatten, viele interessante Sehenswürdigkeiten zu sehen und entdecken. Zudem hatten wir schon vor der Fahrt Referate vorbereitet, die die anderen während der Fahrt mit Informationen zu den verschiedenen Zielen versorgten.

Tag 1 – Samstag

Am Samstagnachmittag um 13:30 Uhr ist es soweit – die Koffer werden in den Bus eingeladen und man kann den Schülern die Vorfreude förmlich ansehen. Nachdem alle auf ihren Plätzen sitzen, geht die lange Reise nach England auch schon los. Über die Autobahn an Köln vorbei geht es Richtung Frankreich über Belgien zum Hafen in Calais. Von dort aus fahren wir mit der Fähre nach Dover, die um 06:10 Uhr ablegt.

Tag 2 – Sonntag

Eine Stunde später kommen wir in England an und fahren anschließend nach Brighton zum i360, ein 173 Meter hoher Aussichtsturm. Von dort oben aus haben wir eine atemberaubende Aussicht über die ganze Stadt. Danach geht es zum Royal Pavilion, ein zentral gelegenes Gebäude, das einem indischen Palast ähnelt. Daraufhin laufen wir zum Sealife, in dem wir uns ca. 2 Stunden aufhalten und uns Meereslebewesen anschauen. Müde und erschöpft fahren wir
am Abend mit dem Bus zu einem Parkplatz, an dem uns unsere Gastfamilien bereits erwarten.

Tag 3 – Montag

Der 3. Tag beginnt wie an den darauffolgenden Tagen schon sehr früh, da wir uns bereits um 08:00 Uhr morgens am Parkplatz treffen, der in der Nähe unserer Gastfamilien liegt. Von dort aus fahren wir heute zum Seven Sisters Country Park, welcher mit seinen Klippen zu den eindruckvollsten Nationalparks im Süden Englands zählt. Anschließend geht es mit dem Bus zum Observatorium von Herstmonceux, in dem wir einiges über die ersten Teleskope lernen und Aufgaben im Team lösen. Spannend sind auch die vielen naturwissenschaftlichen Versuche, die man dort machen kann.

Tag 4 – Dienstag

Nach einer 2-stündigen Fahrt kommen wir um 10:30 Uhr in Salisbury an, um die berühmte Kathedrale zu besichtigen. Dort kann man eines der wenigen heute noch erhaltenen Exemplare der Magna Charta sehen. Der nächste Tagespunkt ist Beaulieu, wo wir uns ein großes Automuseum anschauen. In Beaulieu befindet sich ein altes Herrenhaus einer adeligen Familie mit einem großen Anwesen, das zum Teil noch von den Besitzern bewohnt ist. Durch den Park verläuft eine Monorail, eine Art Minizug, der ca. 2 Meter hoch über das gesamte Gelände fährt. Per Zufall stoßen einige Schüler auf den berühmten Sänger H.P. Baxter und machen Fotos mit ihm!

Tag 5 – Mittwoch

Die Abfahrt findet um 08:10 Uhr in der Früh statt. Um 09:30 Uhr kommen wir am Roman Palace in Fishbourne an, in dem es schöne Ausgrabungen von den Römern zu sehen gibt. Anschließend verabschieden wir uns vom alten Rom und brechen zum Arundel Castle auf. Dort angekommen erwartet uns ein wunderschöner Garten und ein beeindruckendes Schloss, welches wir in kleinen Gruppen besichtigen. Um 15 Uhr fahren wir zu unserer Überraschung zu einem Shopping Center, in dem die meisten Lebensmittel für die Rückfahrt und Mitbringsel für zu Hause einkaufen. Gegen Abend verabschieden wir uns von Brighton am Pier.

Tag 6 – Donnerstag

Nach der Verabschiedung von unseren Gastfamilien fahren wir um 07:50 Uhr in der Früh los. In London nehmen wir die Tube in die Stadtmitte. Dort schauen wir uns zuerst die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu Fuß an. Ein paar konnten wir nicht sehen, weil eine Parade uns den Weg über die Straße versperrte. Jede Gruppe wurde im Vorfeld für verschiedene Attraktionen eingetragen, die nun auf dem Programm stehen. Vom London Eye bis zum Tower of London ist für jeden etwas dabei. Anschließend treffen wir uns im Covent Garden. Ca. 2 Stunden lang haben wir nun frei und können Covent Garden auf eigene Faust erkunden. Zum Ausklang des Tages gehen wir alle gemeinsam ins das Theater Apollo Victoria, um uns das Musical “Wicked” anzuschauen. Gegen Mitternacht machen wir uns mit der Tube auf den Weg zum Bus, um nach Deutschland zurückzukehren.

Tag 7 – Freitag

Auf dem Weg zum Hafen herrscht im Bus Stille, da alle noch sehr erschöpft vom Vortag sind. Wir haben Glück und bekommen noch die frühere Fähre. Am Abend kommen alle glücklich, gesund und müde wieder zu Hause an.

Uns allen hat die einwöchige Klassenfahrt nach England sehr gut gefallen. Wir haben so viele atemberaubende Dinge über die Städte Englands erfahren dürfen. Außerdem haben wir einige Einblicke in die Geschichte des Landes erhalten, die zudem sehr interessant für uns sind. Wir bedanken uns herzlich im Namen aller Klassen, die an der Fahrt Teil genommen haben, bei den Lehrern, die uns unterstützt und begleitet haben, und natürlich bei unserem wunderbaren, zuverlässigen und lebensrettenden Busfahrer Otto, der uns die ganze Fahrt über sicher von Ort zu Ort gefahren hat.

Bericht von Tobias Bitzer und Carina Hutner (9a)
Fotos von Dominik Virdis (9b)

40 Jahre EDV an der RWS – ein Rückblick

Von Willi Heider, StD, Systembetreuer a. D.; Stefan Langer, Systembetreuer

Informationstechnologie begleitet uns heute auf Schritt und Tritt. Allein das Smartphone in unserer Hosentasche besitzt eine deutlich größere Rechenleistung als alle Supercomputer, welche die NASA für die Mondlandungsmissionen eingesetzt hatte.

Arbeit an der Siecomp, 1983

1978 dagegen, um es mit der Songwriterin Sandi Thom zu sagen, „computers were still scary“, und und ebenso furchteinflößend waren die Kaufpreise der Rechner. Dennoch investierte die Stadt Augsburg die Summe von 120.000 DM – für diese Summe hätte man damals übrigens sechs fabrikneue Mercedes E-Klasse-Limousinen und vom Wechselgeld noch einen VW Golf anschaffen können – in einen Siemens-Großrechner SlECOMP 310: Ein „Ungetüm“ mit dem Volumen eines größeren Schreibtisches. Er hatte keine Festplatte, die Arbeitsspeicherkapazität wurde von zunächst 128 KB auf 256 KB erweitert, es konnten vier Bildschirme angeschlossen werden. Fünf Lehrer (Wimbauer, Dischler, Zeller, Umlauf und Heider) trauten sich vorsichtig an dieses Ungeheuer heran und lernten neben DOS und Basic auch schnell die Technik der Datensicherung, denn ein versehentlich gleichzeitig gegebener Druckauftrag überforderte die Maschine und führte zum augenblicklichen Systemabsturz.

Vier Jahre später wurde der erste Saal mit 16 „stand-alone Geräten“ eingerichtet, diese hatten immer noch keine Festplatte. Wozu auch? Nachdem das Betriebssystem DOS von einer 5½-Zoll-Diskette geladen war, wurde die Diskette mit der Standardsoftware eingelegt. Word, Multiplan, Dbase und GW-Basic beanspruchten nicht mehr als 256 KB! Die eigenen Dateien speicherte man auf einem zweiten Diskettenlaufwerk ab und druckte sie auf dem angeschlossenen langsamen, dafür sehr lauten Nadeldrucker aus.

Die Säle zwei und drei kamen 1985/86, und mit ihnen die Novell-Vernetzungstechnik und die neue Prozessorgeneration Intel 80186/80286. Unterrichtet wurde neben den Standardapplikationen erstmals auch die Finanzbuchhaltungssoftware.

Einzelplätze mit Nadeldruckern, 1995

Ein weiterer Meilenstein war das Schuljahr 1996/97. Der fünfte Computersaal – vom Förderverein gestiftet – wurde in den Weihnachtsferien vom Systembetreuer (Heider) und zwei Schülern (Bohm, Hofner) installiert, vernetzt und an das Internet angeschlossen. Die RWS gehörte somit zu den ersten Schulen Bayerns mit Internetanschluss! (Man beachte: „Surfen“ im Internet war 1996 auf der Cebit in Hannover immer noch eine kleine Sensation.) Die erste Homepage stellten bei der „Einweihung“ o. g. Schüler der damaligen Schulreferentin und der Presse vor. Die stolze Hardwareausstattung bestand aus einem Pentiumprozessor mit 100 MHz, aus einer 300MB-Festplatte und 8 MB RAM.

In den folgenden zehn Jahren wurden noch zwei weitere Computersäle und ein Funknetzwerk unter der Regie von Systembetreuer Willi Heider installiert. Seinem Nachfolger übergab Herr Heider 2006 ein Netzwerk mit ca. 150 PCs und zwei Servern. Unser ehemaliger Schüler, Herr Philipp Göllner, leistete Herrn Heider und Herrn Langer in dieser Übergangszeit unschätzbare Unterstützungsarbeit, auch zu unchristlicher Stunde.

2007 richtete der neue Systembetreuer einen achten Computersaal ein und vernetzte die Übungsfirma Mahler; 2008 ging mit Saal 9 ein weiterer EDV-Saal mit 30 Arbeitsplätzen ans Netz. Durch die Einrichtung neuer und die Vergrößerung bestehender Säle und Übungsfirmen verdoppelte sich die Zahl der Rechner in den letzten zehn Jahren auf über 300 – dazu kommen noch einmal ca. 80 private Geräte von Lehrkräften, die im Unterricht eingesetzt werden.

Heute teilen sich an der RWS gerade einmal zwei Schüler einen Rechner. Ein äußerst umfangreiches Netzwerk verbindet Arbeitsplätze in allen Gebäudeteilen mit den mittlerweile virtualisierten Servern. Unterrichtsausfall wegen Computerproblemen gibt es schon seit Jahren nicht mehr.

Die RWS-EDV ist Vorbild: Systembetreuer aus ganz Bayern werden bei uns im Rahmen von Schulnetzkursen der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung aus- und weitergebildet.

Die gesamte Einrichtung, Wartung und Pflege von Hardware und Software erledigt die RWS dabei aus eigener Kraft: Nicht nur die Rechner, auch die Saalbetreuer, der Systemadministrator und nicht zuletzt engagierte Schüler bilden ein sehr effizientes „Netzwerk“, das den täglichen Betrieb der EDV 40 Jahre lang erfolgreich gewährleistet hat. Unsere Schüler und ihre Eltern können auf unser Know-How und unseren Einsatz vertrauen.

Mit den Neuvernetzungsmaßnahmen im Rahmen der Brandschutzsanierung verbinden die Lehrkräfte der RWS daher auch die Erwartung, ein ebenso zuverlässiges und für Innovationen offenes Netzwerk bereitgestellt zu bekommen, wie die Schule es seit den Siebziger Jahren gewohnt ist. Auch wenn die Verantwortlichen beim Sachaufwandsträger entsprechende Zusagen gemacht haben – ein bisschen „scary“ sind Neuanfänge doch immer.

Klasse 8d besucht das Textil- und Industriemuseum Augsburg (TIM)

Text: Awraam Metaxas, 8d

Zunächst einmal wurden wir als wir ankamen in zwei Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe bekam ihren eigenen Museumsführer, der/die die jeweilige Gruppe durchs Museum begleitete und uns die Ausstellungsstücke im Museum näher brachte.

Im Mittelalter war das Spinnen und Weben reine Handarbeit, später kam der Maschineneinsatz.
Die Fabriken waren das Zentrum der jeweiligen Viertel. Um ihre  eigene Zukunft zu sichern, hatten die Familien sehr viele Kinder, um diese zum Arbeiten zu schicken, denn ab 6 Jahren musste man schon arbeiten. Später durfte man erst ab 10 Jahren arbeiten; dazu führte, dass die Regierung sich bewusst wurde, dass, wenn ein Kind schon mit 6 Jahren angefangen hatte zu arbeiten, Mitte 20 schon körperlich am Ende war, und somit nicht als Soldat ausgebildet werden konnte.
Im Mittelalter gab es sogenannte Zünfte (Gemeinschaften) und in der Neuzeit Arbeiter/Direktoren, somit folgte eine Spaltung der Gesellschaft. Die Maschinen werden mit der Zeit immer schneller, am Anfang sorgt das sogenannte Schiffchen für die Schnelligkeit, später erfolgte der „Schuss“ mit Druckluft. Die Maschinen lassen sich immer leichter steuern, erst mit dem Lochstreifen, später mit dem Computer.
Mir hat es sehr gut gefallen, dass wir die einzelnen Stoffe, z. B. Baumwolle, anfassen konnten. Ich fand es außerdem super, dass wir den Webstuhl mal ausprobieren durften, und dass uns die einzelnen Maschinen und ihre Entwicklung mit der Zeit vorgestellt wurden, sowie auch die Entwicklung der Mode. Es war auch echt klasse, dass wir so viel ausprobieren durften. Es war als würde man zurück in die Vergangenheit reisen können.
Ich fand die Exkursion super, sie hat mächtig Spaß gemacht.
tim8d2016-1